LerntherapeutenInnen arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die eine Lernschwäche oder eine Teilleistungsstörung (LRS/Legasthenie oder Rechenschwäche/Dyskalkulie) haben oder denen, bedingt durch andere Problematiken, der Zugang zu bestimmten Lernbereichen erschwert ist.
Dies beeinträchtigt nicht selten im weiten Maße das alltägliche Leben sowie das psychische Wohlbefinden der Betroffenen sowie ihrer Familien.

Im Gegensatz zur klassischen Nachhilfe geht es bei der Lerntherapie nicht vordergründig darum, schulische Inhalte nach- oder aufzuarbeiten, sondern tiefgreifende Defizite zu erkennen und auszugleichen. Gleichzeitig ist ein weiteres Ziel der lerntherapeutischen Förderung, individuelle Lerntechniken zu erlernen und zu automatisieren, damit sich die Klienten zunehmend selbstständiger Inhalte aneignen können.

Im Rahmen der Lerntherapie richtet sich der Fokus nicht nur auf die schulischen Lernaspekte, sondern auf den Menschen mit seiner gesamten Persönlichkeit. Dazu gehört neben dem Schulischen, ebenso die Berücksichtigung des emotionalen, sozialen, kognitiven und körperlichen Entwicklungsstandes. Für eine erfolgreiche Förderung kann es daher notwendig sein, neben den Eltern mit anderen Fachkräften zusammenzuarbeiten bzw. sich auszutauschen.

Der Fernlehrgang bietet Ihnen eine berufliche Zusatzqualifikation, mit der sie im Rahmen der Schule oder in Fachpraxen mit betroffenen Kindern und Jugendlichen arbeiten können. Auch die Möglichkeit der Einrichtung einer eigenen Praxis besteht.