Mit Kindern lernen / Das Lernen lernen

Unsere Kinder überraschen uns immer wieder mit ihrem ausgeprägten Forscherdrang. Die Motivation zu lernen ist jedem Kind angeboren. Gleichzeitig aber wächst die Zahl der Kinder, die früh die Freude am Lernen verlieren und Lern- und Verhaltensschwierigkeiten entwickeln.

Die Fähigkeit, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, ist in unserer heutigen Gesellschaft äußerst wichtig geworden. Darum wird es von ausschlaggebender Bedeutung sein, Kindern ihre natürliche Neugierde auf neues Wissen und neue Erkenntnisse zu erhalten.

Mit meinem Vortrag “Mit Kindern lernen” möchte ich Wege aufzeigen, wie unsere Kinder den Spaß am Lernen behalten oder auch ihn zurückzugewinnen können.

Folgende Fragen werden dabei beantwortet:

  • Wie verarbeitet das Gehirn Informationen? Wie funktioniert Lernen überhaupt?
  • Was meint der Begriff “Natürliches Lernen”?
  • Welches sind die Ursachen für Lernschwierigkeiten?
  • Was können Eltern tun, um ihre Kinder optimal zu unterstützen?

 

Spielend auf die Schule vorbereiten – Informationsveranstaltung für Eltern

Ihr Kind kommt in die Schule. Noch ist es im Kindergarten, wo das spielerische Lernen, das Ausprobieren und Entdecken im Vordergrund steht. Doch hinter so manchem Spiel verbergen sich Fähigkeiten, die später im schulischen Alltag dringend benötigt werden. Was für Fähigkeiten dies sind und wodurch sie eingeübt werden, darum wird es in diesem Vortrag gehen. Ziel dieses Vortrags ist es, das spielerische Lernen der Kinder zu verstehen und in Hinblick auf Schule besser einschätzen zu können.

Ergänzende Inhalte:

Die Anforderungen, die mit dem Übergang vom Kindergarten in die Grundschule verbunden sind, betreffen Kinder und Eltern: Aus Kindergartenkindern werden Schulkinder und aus Eltern eines Kindergartenkindes werden Schulkinder-Eltern.

Die neuen Anforderungen werden in ganz unterschiedlichen Bereichen spürbar:

  • Die Vermittlung der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen steht im Vordergrund.
  • Kinder müssen eine Vielzahl von neuen Verhaltensregeln lernen und einhalten, spontane Wünsche und Bedürfnisse müssen häufig zurückgestellt werden.
  • Sie können ihre Tätigkeit nicht mehr frei wählen. Die Aufgaben, die zu bearbeiten sind, werden von außen, also von der Lehrerin an das Kind herangetragen und sollen in einer bestimmten Zeit bewältigt werden.

Eine wichtige Aufgabe der Eltern ist es, das Leistungsvermögen ihres Kindes realistisch einzuschätzen. Überhöhte Erwartungen, die zu einer Überforderung des Kindes führen, werden seine Schullaufbahn negativ beeinflussen.

Stressreaktionen treten dann auf, wenn die Anforderungen die Bewältigungsmöglichkeiten übersteigen. Fragen die sich daraus ergeben sind:

  • Welche Entwicklungsvoraussetzungen muss mein Kind mitbringen?
  • Was kann ich meinem Kind zutrauen?
  • Was kann es selber tun, auch wenn es etwas länger dauert und noch nicht so perfekt wird?
  • Ab wann sind Lernschwierigkeiten erkennbar? Welches sind die Ursachen für Lernschwierigkeiten?
  • Wann brauchen Kinder Unterstützung und Förderung?
  • Wie kann ich Entmutigungen entgegenwirken?

 

Baustelle Pubertät – Zwischen Loslassen und Halt geben

Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.

Eltern wissen, dass der Lebensalltag mit Kindern und Heranwachsenden uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Wir wünschen uns selbstbewusste Kinder, die eigenverantwortlich handeln und ihren eigenen Weg finden und gehen.

Aber manchmal scheint alles aus dem Ruder zu laufen und nichts ist so, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir sind verunsichert und wissen nicht, was ist jetzt richtig?

Grenzen setzen oder aushalten? Ruhe bewahren oder ausrasten? Gewähren lassen oder die Auseinandersetzung suchen?

Wie können wir unseren Kindern Orientierung bieten, ihnen Halt geben und sie dennoch Stück für Stück loslassen ?

Hierzu wird dieser Vortrag anhand von vielen Beispielen Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und ihnen Mut machen, weiter den partnerschaftlichen Weg der Erziehung zu gehen.

 

Noten und Zeugnis

Wie funktioniert entspanntes Lernen trotz Schulnoten, Zeugnissen und Leistungsvergleichen?

Die schulische Benotung und der ständige Vergleich mit Mitschülern sorgt oftmals bei Kindern und Eltern für Stress und Anspannung. Sätze wie: Mein Kind könnte, wenn es nur wollte!“ und „der Lehrer mag ihn nur nicht!“ sind an dieser Stelle nur zwei Beispiel für die vielen Gedanken, die Eltern durch den Kopf gehen. Aus Sorge um die Zukunft werden dabei verschiedene Varianten in Betracht gezogen. Diese reichen von Nachhilfe bis Medikamenten.

Mit welcher Haltung können wir als Eltern unsere Kinder und Heranwachsende im Dschungel des Schulalltags bestmöglich unterstützen, so dass ein entspanntes Lernen noch möglich ist? Anhand von konkreten Tipps und Beispielen wird es in diesem Vortrag um die Beantwortung eben dieser Frage gehen.

 

Hausaufgabenbetreuung im OGS  – Lernzeit gestalten

Bei der Betreuung der Hausaufgaben ergeben sich viele Fragen:

Warum fällt es einigen Kindern so schwer, sich zu konzentrieren und aufmerksam bei einer Sache zu bleiben?

  • Woran erkenne ich, dass Kinder überfordert sind?
  • Wo sind die Grenzen und Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung im OGS?

Neben der Beantwortung dieser Fragen werden Übungen zur Lese- und Rechtschreibkompetenz, zum Erlernen grammatikalischer Strukturen,

notwendige Bausteine zum Erwerb der Rechenkompetenz

sowie Materialien und Übungen bei Teilleistungsschwächen, vorgestellt.

 

Methoden zur Förderung der Lese-Rechtschreibkompetenz im OGS

Dieser Vormittag soll Ihnen einen Überblick geben über sechs der bekanntesten Methoden zur Förderung von LRS. In einem zweiten Schritt werden wir dann erarbeiten, welche Anteile aus den jeweiligen Methoden in der Arbeit mit Kindern im OGS umgesetzt werden können.

 

Die verflixten Zahlen – Wenn Rechnen nicht so einfach ist

Der sichere Umgang mit Zahlen gehört mit zu den entscheidenden Grundlagen, wenn wir uns im Alltag zurecht finden wollen. Beispielsweise setzen allein das Kalendersystem, die Uhrzeit und das Geld die Fähigkeit voraus, souverän mit Zahlen und Größen umgehen zu können.
Bei Kindern, die hier grundlegende Probleme haben, treten Schulangst und Schulunlust häufig bereits in der Grundschulzeit auf. Misserfolge beeinträchtigen zudem in starkem Maße das Selbstwertgefühl, denn es gibt kaum einen Lebensbereich, der nicht von diesen Auswirkungen betroffen ist. Hinzu kommt die – immer wieder frustrierende – Erfahrung, dass „Üben und nochmals Üben“ keine signifikante Verbesserung bringt.

Für die Zukunft dieser Kinder bedeutet das deutlich verminderte Bildungs- und Berufschancen.
Wie also lassen sich diese Probleme in den Griff bekommen und wie können wir unsere Kinder bestmöglich unterstützen?

 

Motivation und Verantwortung

Gute Motivation und die Übernahme von (Eigen-)Verantwortung sind entscheidende Fähigkeiten für das Lernen. Allerdings kennen viele Mitarbeiter im OGS diesen – mitunter aufreibenden – Kampf: “Du musst aber doch …” … “Warum fängst du denn nicht endlich an?” … “Das ist aber doch deine Aufgabe …”

Tatsache ist: Schüler die sich selbst motivieren können, lernen deutlich leichter! Und die Kunst, sich selbst zu motivieren garantiert uns einen lebenslangen Lernzuwachs. Die Begriffe “Motivation” und “Verantwortung” spielen also in diesen Zusammenhang eine zentrale Rolle!

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrages:

• Was bedeutet Motivation und Verantwortung konkret im Alltag?
• Wie kann ich die Selbstmotivation eines Kindes fördern?
• Welche persönlichen Kompetenzen sind dafür erforderlich?
• Wie können wir die Kinder unterstützen, diese Kompetenzen
• zu stärken bzw. sie zu entwickeln?

 

Kommunikation im Alltag mit Kindern

Kommunikation spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Kinder. Sie beeinflusst in hohem Maße das Selbstwertgefühl. Eine “gute” Kommunikation stärkt das Selbstwertgefühl.
• Was aber macht eine gelungene Kommunikation aus?
• Wie lerne ich den anderen besser zu verstehen
• (und angemessen zu reagieren)?

Der Alltag mit Kindern ist geprägt von vielfältigen Kommunikationssituationen. Nicht immer allerdings verlaufen diese so, wie wir es uns wünschen.
Wir alle kennen Situationen wie diese: Sie haben sich z.B. bewusst vorgenommen, mit einem Kind “ganz sachlich” über etwas Bestimmtes zu sprechen. Trotzdem bleibt das Gespräch am Ende unzufriedenstellend.

Was ist passiert? Von welchen Faktoren ist bzw. war diese Situation entscheidend beeinflusst?
An zwei Vormittagen wollen wir uns intensiv mit Kommunikationsprozessen auseinandersetzen, um diese zu optimieren.

 

Umgang mit ADHS Kinder

Der Umgang mit ADHS Kindern stellt viele Erwachsene immer wieder vor große Herausforderungen. Mit ihrer motorischen Unruhe, Unkonzentriertheit und Impulsivität fordern sie eine hohe Aufmerksamkeit. Für alle Beteiligten heißt dies::

Aufmerksam – Differenziert – Hinschauen – und  Spüren

Jungen sind von dieser Problematik häufiger betroffen, aber für alle Kinder gilt dennoch: ADHS ist nicht gleich ADHS.

An diesem Vormittag wird es geht es zum Einen darum, in welchen konkreten Bereichen zeigen sich bei einem Kind

Auffälligkeiten            Defizite           Hindernisse     aber auch Stärken

Wie können wir diese Kinder optimal unterstützen und begleiten?
Eine differenzierte Wahrnehmung und der Austausch wird somit im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen.

 

Vom Umgang mit schmutzigen Wörtern

Sprache dient der Kommunikation, allerdings sowohl im positiven wie im negativen Sinne. Immer wieder eskalieren Situationen unter Kindern und manche setzen in Auseinandersetzungen Schimpfwörter, Sexistische Ausdrücke und Aussprüche ein, mit denen sie den anderen zielsicher provozieren, beschimpfen, beleidigen oder erniedrigen. Nicht immer ist ihnen dabei die Bedeutung der benutzten Begriffen bewusst, aber eines ist sicher, sie treffen damit ins Schwarze und verletzen. Die Reaktionen darauf sind unterschiedlich. Manche setzen sich mit den gleichen Mitteln zur Wehr, andere ziehen sich betroffen zurück oder bekommen Angst.

Wie aber reagiert man als Erwachsene in solchen Situationen mit Kindern.

 

Wenn Kinder aus der Reihe tanzen

Beziehungsgestaltung Offenen Ganztag und Schule

Verhaltensschwierigkeiten und Beziehungskonflikte haben ihre Ursachen häufig nicht nur in fehlender sozialer Kompetenz, sondern viel eher im Fehlen individueller Möglichkeiten zur Bewältigungen von Anforderungen oder belastender Situationen. Zu Tage tritt dies dann oft in nicht angepasstem oder aggressiven Verhaltens.

Der Umgang mit Kindern, die Schwierigkeiten haben, sich an die Anforderungen des Alltags im Offenen Ganztag und der Schule anzupassen, erfordert bei allen professionellen Kräften ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und beruflicher Kompetenz.

Ziel des Seminars ist es, eine Sensibilität zu fördern und die Kompetenz zu stärken und Ursachen für auffälliges und aggressives Verhalten zu erkennen und neue Handlungsformen im pädagogischen Alltag zu entwickeln.

 

Konflikte und Streitigkeiten unter Kindern im OGS

Konflikte und Streitigkeiten sind Teil des Alltags und für die kindliche Entwicklung ausgesprochen wichtig. Nur so lernen Kinder, sich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen, sich abzugrenzen und eine angemessene Streitkultur zu entwickeln.

Aber es gibt auch immer wiederkehrende Konflikte und Streitigkeiten, die Ausdruck einer tiefer liegenden Problematik sind. Die Kunst ist es, zwischen diesen beiden Hintergründen zu unterscheiden und zu wissen:

  • Wann muss ich wie eingreifen?
  • Wie kann ich zur Klärung eines Konfliktes oder Streites beitragen?
  • Wie kann ich Kinder unterstützen, eine angemessene Streitkultur zu entwickeln?

Ziel ist es, dass Kinder lernen, ihre Konflikte und Streitigkeiten möglichst eigenverantwortlich und vor allem verantwortungsbewusst zu lösen.

 

Fördermaterial muss nicht teuer sein: Förderung von Kindern mit Teilleistungsstörungen im OGS

Oft bedarf es nur einfacher Mittel und kreativer Ideen, um Schüler mit Schwierigkeiten in den Teilleistungsbereichen spielerisch zu fördern.

Genau darum wird es an diesen zwei Vormittagen gehen. Gemeinsam werden wir neue Ideen entwickeln und austauschen, die gezielt mit einzelnen Schülern oder auch in Kleingruppen einsetzbar sind.

Alles unter dem Motto:

Günstig – gezielt – effektiv fördern

 

Spieleworkshop

Der Einsatz von Spielen im Lernalltag mit Kindern ist hilfreich zur Erhöhung der Motivation. Schließlich ziehen alle Kinder das Spielen dem Lernen vor! Welche Möglichkeiten gibt es also, Kinder mit Hilfe von Spielen beim Erlernen der Grundfähigkeiten Schreiben, Lesen und Rechnen zu unterstützten? Worauf sollte man als begleitende Person achten und wo hat ein spielerisches Fördern seine Grenzen?
In dem Workshop erfahren Sie mehr über den gezielten Einsatz von Lernspielen und wie Sie so manche Lernsituation mit Ihrem Kind entspannen können! Zudem bekommen Sie Anregungen, was Sie tun können, wenn der Einsatz eines Lernspiels nicht geeignet ist.
Freuen Sie sich also auf einen Workshop voller Spiele und Spielideen, die Sie leicht in Ihrer Arbeit mit Kindern umsetzen können!

 

Gedächtnistraining im OGS

Manchen Kindern fällt es schwer sich bestimmte Dinge und Informationen zu merken. Seien es Vokabeln, die Bundesländer oder Rechtschreibregeln.

Aber es gibt ein paar sehr simple Tricks, solche Herausforderungen geschickt und kreativ zu meistern. Die Methoden des Gedächtnistrainings bieten hier einfache und erfolgreiche Wege Lerninhalte langfristig abzuspeichern. Sie reichen von einfachen Eselsbrücken bis etwa zur Loci-Methode. Eine gute Alternative zum sturen Büffeln und Auswendiglernen.

Ziel dieser Vormittage wird es sein, Sie mit den verschiedenen Gedächtnis-Methoden bekannt zu machen, so dass Sie diese im OGS leicht anwenden bzw. Kindern näher bringen können. Wir werden auf der Basis des aktuellen Schulstoffes der 3. und 4. Klasse Beispiele besprechen und hilfreiche Tipps geben, welche Methoden einfach und schnell einsetzbar sind.

 

Kommunikation im Team

Die erfolgreiche Arbeit im Team bedarf einer hohen sozialen Kompetenz. Durch die Art und Weise, wie wir miteinander reden und Rollen in einer Gruppe besetzen, nehmen wir Einfluss auf die Arbeitsatmosphäre.

Dabei ist die Kommunikation gekennzeichnet von den individuell unterschiedlichen Interpretationen, Erwartungen und Erfahrungen der Gesprächspartner- mit der Folge, das das, was der Sprecher meint, nicht unbedingt das ist, was der Hörer versteht. Missverständnisse und sich evtl. daraus ergebende Konflikte sind vorprogrammiert.

Anhand von alltagsnahen Gesprächsbeispielen und Übungen lernen die Teilnehmenden in diesem Seminar grundlegende Kommunikationsmodelle kennen und auch anwenden. Sie können im Anschluss besser  verstehen, wie der Gesprächspartner auf das Gespräch reagiert, leichter erkennen, was ihr Gesprächspartner gerade wirklich meint und angemessen darauf antworten. Sie lernen auch, wie sie ihre Sprache bewusst einsetzen können. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der innere Dialog, der unserer sprachlichen Kommunikation vorausgeht und sie maßgeblich beeinflusst.

 

Entwicklungspsychologie der 6-10jährigen

Es gibt viele Bereiche, in denen sich Kinder entwickeln und gerade in der Grundschulzeit vollziehen sich noch wichtige Veränderungen – z.B. in der Entwicklung des eigenen Selbst oder in der Entwicklung der sozialen Beziehungen. Doch was sind die bedeutenden Entwicklungsschritte in dieser Zeit? Und wie können Sie als OGS-Mitarbeiter diese Schritte fördern und unterstützen?

In diesem Workshop wird es also um folgende Fragen gehen:

  • in welchen Bereichen findet Entwicklung bei 6 bis 10jährigen statt?
  • Welche Entwicklungsaufgaben bieten die Grundschulzeit und der Alltag in der OGS?
  • Welche konkreten Möglichkeiten haben Sie, die Kinder bei diesen Entwicklungsaufgaben zu unterstützen?
  • Welche Faktoren führen zu einer abweichenden Entwicklung?

 

Lernen mit Bewegung

Damit man effektiv lernen kann ist es sinnvoll, möglichst viele Sinnessysteme am Lernprozess zu beteiligen – das Sehen, das Hören aber auch die Bewegung.

Doch wie lässt sich dies in der Schule oder im Alltag in der Familie umsetzen? In diesem Workshop erfahren Sie, welche Vorteile das Lernen mit Bewegung hat. Gleichzeitig geht es natürlich auch darum, wie man Bewegung in das Lernen im sprachlichen und mathematischen Bereich integrieren kann.

In diesem Workshop wird es also um folgende Fragen gehen:

  • Wie kann Bewegung das Lernen unterstützen?
  • Wie lässt sich Lernen mit Bewegung umsetzen?

 

Wie gestalte ich eine 1 x 1 AG im OGS ?

Das 1 x 1 bereitet immer mehr Kindern Schwierigkeiten. Übungs- und Wiederholungszeiten fehlen und wären doch so dringend notwendig für viele Kinder. An zwei Vormittagen soll eine AG, die durch Brett- Karten und Bewegungsspiele diese Lücke schließt gemeinsam erarbeitet werden. Dabei werden die für das 1 x 1 notwendigen Rechenvoraussetzungen berücksichtigt und spielerisch integriert.

 

Wenn Lernen nicht so einfach ist

Pflegekinder sind  im Vergleich zu anderen Kindern erfahrungsgemäß weitaus häufiger von Lernschwierigkeiten betroffen. Dadurch werden bei den Pflegeeltern naturgemäß viele Fragen aufgeworfen Es besteht folglich der Wunsch und auch die Notwendigkeit, neue Wege zu gehen, d.h. z.B. auch, die eigene Wahrnehmung für Lernprozesse zu schulen, um die Kinder optimal unterstützen und auf ihrem Weg begleiten zu können.

Im Mittelpunkt dieser beiden Fachtage werden daher u.a. folgende Fragen stehen:

  • Welches sind die Ursachen für Lernschwierigkeiten?
  • Welche Auswirkungen haben Lernschwierigkeiten auf das Selbstwertgefühl der Kinder?
  • Warum sind Pflegekinder relativ häufig betroffen?
  • Was versteht man unter primärer, was unter sekundärer Lese– Rechtschreibschwäche (bzw. Rechenschwäche)?
  • Welche Teilaspekte(„Teilleistungen“) sind im Einzelnen am Lernprozess beteiligt und wie können sie in der alltäglichen „Lern-Praxis”  berücksichtigt und bestmöglich gefördert werden?
  • Was können Eltern tun, um ihre Kinder so zu unterstützen, so dass diese ihr Potenzial optimal entfalten können?

Als wichtiges Hintergrundwissen fließen dabei selbstverständlich neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung ein. Wir werden uns also auch damit beschäftigen, wie Lernen überhaupt funktioniert, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet und welche unterschiedlichen Lerntypen und Lerntempi es gibt.

Aufgrund meiner Arbeit sowie eigener Erfahrungen bin ich mit der Situation von Pflegekindern und deren Lernschwierigkeiten besonders vertraut. Deswegen fließen immer auch konkrete Beispiele aus meiner praktischen Arbeit mit ein.

 

Fon Buchschtabn und Wöhrtan

Die Unterstützung von Kindern mit Lernschwierigkeiten im Bereich Lesen und Schreiben ist enorm wichtig. Was manchen Kindern leicht fällt, ist für andere eine große Hürde und einige Kinder scheinen über das mühevolle lautierende Lesen nicht hinaus zu kommen. Schreiben ist anstrengend und es gibt Kinder, die alles tun, um es zu vermeiden. Aber wir leben in einer Welt der Buchstaben und Wörter und Kinder die diese Grundkompetenzen nicht erlangen, sind in vielen Bereichen eingeschränkt.

Dieser Fachtag möchte Pflegeeltern in die Lage versetzen Kinder mit ihren Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben zu verstehen und sie besser begleiten und unterstützen zu können. Praktische Übungen und deren Umsetzung in der Lernzeit werden daher an diesem Fachtag im Vordergrund stehen.

Neben der Lesekompetenz und der Rechtschreibkompetenz wird es unter anderem auch um die Unterstützung bei der Wortschatzerweiterung, Aufsatzgestaltung, sowie das Erfassen von grammatikalischen Regeln gehen.

 

Die Macht der Sprache – Erfolgreiche Kommunikation zwischen Kindern und Eltern

Der familiäre Alltag ist gekennzeichnet von einer Vielzahl verschiedener Kommunikationssituationen, insbesondere zwischen Kindern und Eltern.

Kommunikation ist ein vielschichtiger Prozess. Er ist gekennzeichnet von den individuell unterschiedlichen Interpretationen, Erwartungen und Erfahrungen aller Beteiligten.

Kennen Sie das? Sie stellen eine einfache Frage und der Andere reagiert völlig unerwartet. Woran liegt das?

• Warum können wir uns manchmal nicht “verständlich” machen?
• Warum bekommen einige Menschen alles “in den falschen Hals?”
• Warum reagieren manche Menschen so oft mit belehrenden Worten,
• andere mit Anklagen, wieder andere mit Rechtfertigungen?

Würde es uns nicht helfen, wenn wir derartige Fragen “besser” beantworten könnten, damit wir dann besser reagieren können. Je genauer wir Gesprächssituationen erfassen, desto reibungsloser können wir kommunizieren.

Anhand von alltagsnahen Beispielen lernen die TeilnehmerInnen an diesem Tag die Grundlagen für eine erfolgreiche Kommunikation kennen und wenden sie in praktischen Übungen an.

Anschließend werden wir besser verstehen, wie es unserem Gegenüber geht, wir können leichter erkennen, was der Andere wirklich meint. Erst dann können wir angemessen darauf antworten. Die Teilnehmerinnen lernen auch, wie sich Sprache bewusst und zielgerichtet einsetzen lässt.

 

Kommunikation im Alltag mit Pflegekindern

Der Alltag mit Kindern ist geprägt von vielfältigen Kommunikationssituationen. Nicht immer allerdings verlaufen diese so, wie wir es uns wünschen.

Wir alle kennen Situationen wie diese: Sie haben sich z.B. bewusst vorgenommen, mit Ihrem Kind “ganz sachlich” über etwas Bestimmtes zu sprechen. Trotzdem bleibt das Gespräch am Ende unzufriedenstellend.

Was ist passiert? Von welchen Faktoren ist bzw. war diese Situation entscheidend beeinflusst?

Kommunikation spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Kinder. Sie beeinflusst in hohem Maße das Selbstwertgefühl. Eine “gute” Kommunikation stärkt das Selbstwertgefühl.

• Was aber macht eine gelungene Kommunikation aus?
• Wie lerne ich den anderen besser zu verstehen
• (und angemessen zu reagieren)?

An diesem Tag wollen wir uns Kommunikationsprozesse genauer anschauen und unsere Wahrnehmung für wichtige Details schärfen, um im Alltag einfach besser kommunizieren zu können.

 

Lehrerfortbildung zum Thema Rechenschwäche/ Dyskalkulie

1.Teil

1. Rechenschwäche- Dyskalkulie – Was ist das?

2. Allgemeine Symptome einer Rechenschwäche
Ordnungen und Strukturen im Alltag

3. Wie zeigen sich die Folgen einer nicht behandelten Rechenschwäche im Alltag?
Fallbeispiele aus der Praxis
Wann ist eine individuelle Förderung unumgänglich?

4. Mengen erfassen durch Zählen
Zählen und Vergleichen
„Wie viele?“ und „Der Wievielte?“

5. Mengenkonstanz –mehr und weniger
Fingerbilder nutzen

6. Von Ziffern und Zahlen
Der Aufbau des Zahlensystems und der Ärger mit der „Null“

7. Rhythmus im Zählen gibt Sicherheit

8. Die mathematische Sprache und ihre Tücken

2.Teil

9. Die Aufgaben im Zahlenraum bis 10 sichern
Nachbaraufgaben helfen Strukturen zu erkennen

10. Der Übergang vom zählenden Rechnen zum abstrakten Rechnen
Die Zehnerzerlegung
Zerlegen aller Zahlen unter 10

11. Einfache Spielmöglichkeiten zum Training basaler Grundrechenfähigkeiten

12. Wie setze ich einzelne Puzzleteile zusammen? Von der Schwierigkeit sich Zwischenschritte zu merken!

13. Der Weg ist entscheidend und nicht das Ergebnis

14. Das Ein mal Eins muss man nur auswendig lernen- oder?

Das Aldi- Prinzip
Spielmöglichkeiten zum Training der Multiplikation

15. Hilfe bei den großen Zahlen bis 1000

 

Lehrerfortbildung (1/2 tägig, 1 tägig oder 2 tägig)

Dieses Angebot richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aus dem Primär- und Sekundarstufenbereich
Die Inhalte im Detail sowie der zeitliche Rahmen dieser Veranstaltung können individuell abgestimmt werden.

Mögliche Inhaltsbereiche:

Neueste Erkenntnisse über die Verarbeitung von Informationen in unserem Gehirn
Gehirngerechte Aufbereitung von Lernstoff
Vermittlung kreativer Arbeitstechniken und Lernstrategien
Ursachen und Behandlungsmethoden von primärer und sekundärer LRS/Legasthenie/Dyskalkulie
Kommunikationsmodelle im pädagogischen Alltag
Training der Teilleistungsbereiche
Förderung der Lernmotivation und der Anstrengungsbereitschaft
Themenbezogene Bewegung im schulischen Alltag
Wenn Kinder aus der Reihe tanzen – Umgang mit auffälligen Kindern

 

Wenn Lernen nicht so einfach ist

Unsere Kinder uns immer wieder mit ihrem ausgeprägten Forscherdrang. Die Motivation zu lernen ist jedem Kind angeboren. Gleichzeitig aber wächst die Zahl der Kinder, die früh die Freude am Lernen verlieren und Lern- und Verhaltensschwierigkeiten entwickeln.

Die Fähigkeit, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, ist in unserer heutigen Gesellschaft äußerst wichtig geworden. Darum wird es von ausschlaggebender Bedeutung sein, Kindern ihre natürliche Neugierde auf neues Wissen und neue Erkenntnisse zu erhalten.

Mit meinem Vortrag möchte ich Wege aufzeigen, wie Kinder den Spaß am Lernen behalten oder auch ihn zurückzugewinnen können.

Folgende Fragen werden dabei beantwortet:

  • Wie verarbeitet das Gehirn Informationen? Wie funktioniert Lernen überhaupt?
  • Was meint der Begriff “Natürliches Lernen”?
  • Welches sind die Ursachen für Lernschwierigkeiten?
  • Was brauchen Kinder, um optimal unterstützt zu werden?

 

Chancen nutzen und Weichen stellen

Der Weg des Lebens verläuft nicht immer gradlinig, dass wissen vor allem Pädagogen, die Kinder, Jugendliche und deren Eltern auf ihrem Weg begleiten.

Ob Pädagogen oder Eltern: In einem Punkt ist man sich einig: Alle wollen nur „das Beste“!

Was aber ist das „Beste” bezogen auf die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen des Alltags?

Was ist das „Beste“ bezogen auf Schule und Ausbildung?

Was ist das „Beste“ bezogen auf zusätzliche Fördermaßnahmen?

Was ist das „Beste“ bezogen auf die Freizeitgestaltung?

Und letztendlich bezogen auf die gesamte Lebensplanung?

Unter Berücksichtigung der persönlichen Geschichte eines jeden Kindes möchten alle, dass die Heranwachsenden Orientierung und Halt erfahren, dass sie selbstmotiviert durchs Leben gehen und für das eigene Tun Verantwortung übernehmen?

Wie das alles jedoch zu erreichen ist, darüber herrscht nicht immer Einigkeit. Da begegnen einem Berater auch schon mal Abwehr, Kritik und Unverständnis.

Der Spagat, der hier von den Pädagogen erwartet wird, setzt einen konstruktiven Umgang mit den Beteiligten voraus.

 

Erfolgreiche Kommunikation mit Jugendlichen

Kommunikation ist ein vielschichtiger Prozess. Er ist gekennzeichnet von den individuell unterschiedlichen Interpretationen, Erwartungen und Erfahrungen aller Beteiligten.
Professionell zu kommunizieren bedeutet sich der Macht der Sprache bewusst zu sein und Sprache authentisch klar und zielgerichtet einzusetzen. Sie ist ein zentrales Werkzeug auf allen Ebenen, insbesondere  mit Jugendlichen, die aufgrund ihrer Lebenssituation Unterstützung benötigen, um ihren individuellen Weg zu finden.

Dazu gehört u.a. eine sensible Wahrnehmung dessen, was mein Gegenüber mir mitteilt. Es erfordert Bewusstheit über die Relativität von Wahrheit und reflektierten Umgang mit eigenen Wahrnehmungsfiltern, Interpretationen und Vorurteilen.

Professionelle Kommunikation setzt eine Grundhaltung voraus, die den Anderen als gleichwertigen Gesprächspartner akzeptiert und uns respektvoll neugierig sein und bleiben lässt auf unser Gegenüber.

In einer solchen Atmosphäre können wir Jugendliche unterstützen klare Ziele zu formulieren, eigene Schwächen und Stärken zu benennen und konkrete Handlungspläne zu entwickeln.

Ziel dieser Fortbildung ist vor allem die Sensibilisierung für die Wirkung von Sprache sowie die Reflektion und Überprüfung eigener Kommunikationsmuster. Neben theoretischen Impulsen stehen dabei vor allem Übungen und der konkrete Bezug zum Berufsalltag im Mittelpunkt.

 

Sprich mit mir! – spielerisch sprechen lernen

Eine positive Sprachentwicklung ist die Basis auf die wir Menschen ein Leben lang zurückgreifen. Über die Sprache werden soziale Kontakte geknüpft und gepflegt, die Wissensvermittlung geschieht ebenfalls über Sprache und auch für das Schreiben lernen ist die Fähigkeit zu sprechen grundlegend. An diesem Vortragsabend geht es um folgende Fragen:

Was sind die wichtigsten Bausteine einer positiven Sprachentwicklung?

Wie können wir diese spielerisch fördern?