Fortbildungen, Fachtage und Vorträge für Pflegeeltern

Pflegekinder sind  im Vergleich zu anderen Kindern erfahrungsgemäß weitaus häufiger von Lernschwierigkeiten betroffen. Dadurch werden bei den Pflegeeltern naturgemäß viele Fragen aufgeworfen Es besteht folglich der Wunsch und auch die Notwendigkeit, neue Wege zu gehen, d.h. z.B. auch, die eigene Wahrnehmung für Lernprozesse zu schulen, um die Kinder optimal unterstützen und auf ihrem Weg begleiten zu können.

Im Mittelpunkt dieser beiden Fachtage werden daher u.a. folgende Fragen stehen:

  • Welches sind die Ursachen für Lernschwierigkeiten?
  • Welche Auswirkungen haben Lernschwierigkeiten auf das Selbstwertgefühl der Kinder?
  • Warum sind Pflegekinder relativ häufig betroffen?
  • Was versteht man unter primärer, was unter sekundärer Lese– Rechtschreibschwäche (bzw. Rechenschwäche)?
  • Welche Teilaspekte(„Teilleistungen“) sind im Einzelnen am Lernprozess beteiligt und wie können sie in der alltäglichen „Lern-Praxis” berücksichtigt und bestmöglich gefördert werden?
  • Was können Eltern tun, um ihre Kinder so zu unterstützen, so dass diese ihr Potenzial optimal entfalten können?

Als wichtiges Hintergrundwissen fließen dabei selbstverständlich neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung ein. Wir werden uns also auch damit beschäftigen, wie Lernen überhaupt funktioniert, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet und welche unterschiedlichen Lerntypen und Lerntempi es gibt.

Aufgrund meiner Arbeit sowie eigener Erfahrungen bin ich mit der Situation von Pflegekindern und deren Lernschwierigkeiten besonders vertraut. Deswegen fließen immer auch konkrete Beispiele aus meiner praktischen Arbeit mit ein.

Motiviert und verantwortungvoll durchs Leben gehen – Wer wünscht sich das nicht für seine Kinder?

Sie sollen neugierig sein auf das Leben mit all seiner Vielfalt, sie sollen motiviert Lernen und verantwortlich mit sich und anderen umgehen?

Ob Kinder motiviert sind oder nicht, ist unabhängig von den intellektuellen Fähigkeiten, die er oder sie mitbringt.

Allerdings, Kinder die sich selbst motivieren können, lernen leichter. Und- die Kunst sich selbst zu motivieren garantiert uns einen lebenslangen Lernzuwachs.

Inzwischen hat die Wissenschaft ist in diesem Zusammenhang etwas sehr interessantes nachgewiesen.  Ob jemand in seinem Leben viel dazu lernt, ob jemand erfolgreich ist, hängt von persönlichen Kompetenzen ab, die auch in keinem Schulfach unterrichtet werden. Es handelt sich um Persönlichkeitsmerkmale, die mit einem „normalen Intelligenztest“ nicht zu messen sind. Die Begriffe Motivation und Verantwortung spielen  in diesem Zusammenhang eine sehr zentrale Rolle.

An diesem Tag wird es um folgende Fragen gehen:

  • Was bedeutet Motivation und Verantwortung konkret im Alltag mit Kindern?
  • Wie kann ich die Selbstmotivation eines Kindes fördern?
  • Welche persönlichen Kompetenzen sind dafür erforderlich?
  • Wie können wir Kinder darin unterstützen, diese Kompetenzen zu stärken bzw. sie zu entwickeln?
  • Welche Strategien sind hilfreich, um selbst gesteckte Ziele zu erreichen?
  • Wie festigen wir eine „positive Grundhaltung“ im Alltag?
  • Welche konkreten Kommunikationsmuster können uns bei der Erreichung dieser Ziele helfen?

Ob Pflegeeltern oder WPF Berater: In einem Punkt besteht doch wohl Einigkeit:  Alle wollen nur „das Beste“ für die Kinder? Aber was bitte schön ist dieses „das Beste“?

Heißt das: Grenzen setzen oder abwarten? Ruhe bewahren oder  ausrasten? Fördern oder gewähren lassen? Geduldig ertragen oder in Liebe fallen lassen?

Manches Mal ähnelt der Weg, auf dem wir Kinder und Heranwachsende begleiten einer Gratwanderung zwischen hohen Bergen, die unüberwindbar scheinen und gefährlichen Schluchten, in die man tief fallen kann. Der Erfolg all unserer Strategien und Methoden ist abhängig davon, wie wir mit anderen und uns selbst umgehen.

Wie schaffen wir es da unter Berücksichtigung der persönlichen Geschichte eines jeden Kindes ihnen Orientierung und Halt zu bieten?

Der familiäre Alltag ist gekennzeichnet von einer Vielzahl verschiedener Kommunikationssituationen, insbesondere zwischen Kindern und Eltern.

Eine “gute” Kommunikation stärkt das Selbstwertgefühl und spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Kinder.
Aber Kommunikation ist ein sehr vielschichtiger Prozess. Er ist gekennzeichnet von den individuell unterschiedlichen Erfahrungen, Erwartungen und Interpretationen aller Beteiligten.
Kennen Sie das? Sie stellen eine einfache Frage und ihr Gegenüber reagiert völlig unerwartet. Woran liegt das?

  • Warum können wir uns manchmal nicht “verständlich” machen?
  • Warum bekommen einige Menschen alles “in den falschen Hals?”
  • Wie gestalten wir im Alltag die verschiedenen Kommunikationssituationen mit unseren Kindern?
  • Was sind unsere bewussten und unbewussten Erwartungen, Bewertungen und Gefühle?
  • Wie können wir Kommunikationsmuster verändern?

Um die Beantwortung und den Austausch über diese Fragen geht es an dem gemeinsamen Wochenende. Anhand von alltagsnahen Beispielen werden wir uns mit den Grundlagen einer erfolgreichen Kommunikation beschäftigen.

Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.

Eltern wissen, dass der Lebensalltag mit Kindern und Heranwachsenden uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Wir wünschen uns selbstbewusste Kinder, die eigenverantwortlich handeln und ihren eigenen Weg finden und gehen.

Aber manchmal scheint alles aus dem Ruder zu laufen und nichts ist so, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir sind verunsichert und wissen nicht, was ist jetzt richtig?

Grenzen setzen oder aushalten? Ruhe bewahren oder  ausrasten? Gewähren lassen oder die Auseinandersetzung suchen?

Wie können wir  unseren Kindern in Pubertät Orientierung bieten, ihnen Halt geben und sie dennoch Stück für Stück loslassen ?

Hierzu wird dieser Vortrag anhand von vielen Beispielen Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und ihnen Mut machen, weiter den partnerschaftlichen Weg der Erziehung zu gehen.

Die Unterstützung von Eltern bei Kindern mit Lernschwierigkeiten im Bereich Lese- Rechtschreibschwäche ist durch nichts zu ersetzen.

Dieser Fachtag möchte Pflegeeltern in die Lage versetzten ihre Kinder mit ihren Lernschwierigkeiten zu verstehen und sie besser begleiten und unterstützen zu können. Praktische Übungen und deren Umsetzung im Lernalltag werden daher an diesem Fachtag im Vordergrund stehen.

Pflegekinder, die häufig eine Sprachentwicklungsverzögerung aufweisen, haben erfahrungsgemäß häufiger Schwierigkeiten in diesen Bereichen. Neben der Lesekompetenz und der Rechtschreibkompetenz wird es  unter anderem auch um die Wortschatzerweiterung, Aufsatzgestaltung, sowie das Erfassen von grammatikalischen Regeln gehen.

Der sichere Umgang mit Mengen und Zahlen bildet eine entscheidende Grundlage, um sich in alltäglichen Situationen orientieren zu können. Allein der Umgang mit unserem Kalendersystem, die Uhrzeiten und der Umgang mit Geld setzen die Fähigkeit sicher mit Zahlen und Größen  umgehen zu können voraus.  Kinder, die im mathematischen Bereich Schwierigkeiten haben, machen oft die Erfahrung, dass üben und nochmals üben wenig bzw. nichts bringt. Was also kann  man tun, um diese Kinder zu unterstützen und zu fördern ?

In diesem Workshop werden wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Welche Symptome geben Hinweise auf eine vorliegende Rechenschwäche?
  • Gibt es im schulischen Vorfeld Hinweise, die auf eine mögliche Rechenschwäche hinweisen?
  • Wann ist eine lerntherapeutische Hilfestellung notwendig?
  • Wie sieht eine gezielte Förderung bei einer vorliegenden Rechenschwäche aus?

Terminübersicht

Hier finden Sie eine Übersicht über unsere nächsten Veranstaltungen.

Fortbildungen, Fachtage und Vorträge für OGS-Mitarbeiter/innen

Bei der Betreuung der Hausaufgaben ergeben sich viele Fragen:

Warum fällt es einigen Kindern so schwer, sich zu konzentrieren und aufmerksam bei einer Sache zu bleiben?

  • Woran erkenne ich, dass Kinder überfordert sind?
  • Wo sind die Grenzen und Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung im OGS?

Neben der Beantwortung dieser Fragen werden Übungen zur Lese- und Rechtschreibkompetenz, zum Erlernen grammatikalischer Strukturen,

notwendige Bausteine zum Erwerb der Rechenkompetenz

sowie Materialien und Übungen bei Teilleistungsschwächen, vorgestellt.

Der sichere Umgang mit Mengen und Zahlen bildet eine entscheidende Grundlage, um sich in alltäglichen Situationen orientieren zu können. Allein der Umgang mit unserem Kalendersystem, die Uhrzeiten und der Umgang mit Geld setzen die Fähigkeit voraus, sicher mit Zahlen und Größen hantieren zu können.

Kinder, die im mathematischen Bereich Schwierigkeiten haben, machen die Erfahrung, dass Üben und nochmals Üben wenig erfolgreich ist. Was also kann man tun, um diese Kinder zu unterstützen und zu fördern?

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit folgenden Fragen:

  • Was sind die typischen Stolpersteine beim Rechnen, die von Kindern bewältigt werden müssen?
  • Welche Symptome geben Hinweise auf eine vorliegende Rechenschwäche?
  • Wann ist eine lerntherapeutische Hilfestellung notwendig und wie kann ich die Eltern dahingehend beraten?
  • Welche Möglichkeiten habe ich in der OGS, um ein Kind mit Schwierigkeiten in diesem Bereich zu unterstützen?
  • Wie zeigen sich die Folgen einer unbehandelten Rechenschwäche im Lebensalltag eines Kindes oder Heranwachsenden?

Was tun, wenn ein Kind immer wieder Buchstaben spiegelt, beim Lesen „aus der Reihe tanzt“ und scheinbar keine Maßnahme ihm helfen kann? Dieser Workshop versetzt die Mitarbeiter/innen im OGS in die Lage, Kinder mit einer Lese-Rechtschreibschwäche besser zu verstehen und sie begleiten und unterstützen zu können. Verschiedene Ansätze und praktische Übungen für den Lernalltag stehen daher bei diesem Vortrag im Vordergrund.

Dieser Workshop beschäftigt sich mit folgenden Fragen:

  • Was sind die typischen Stolperstein beim Erlernen des Lesens und des Schreibens?
  • Welche Symptome geben Hinweise auf eine vorliegende Lese – Rechtschreibschwäche oder gar Lese – Rechtschreibstörung ?
  • Was ist der Unterschied und wann ist eine lerntherapeutische Hilfestellung unumgänglich?
  • Welche Möglichkeiten habe ich im OGS, um ein Kind mit Schwierigkeiten in diesem Bereich zu unterstützen?

Wie zeigen sich die Folgen einer unbehandelten LRS im Lebensalltag eines Kindes oder Heranwachsenden?

Kommunikation spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Kinder. Sie beeinflusst in hohem Maße das Selbstwertgefühl. Eine “gute” Kommunikation stärkt das Selbstwertgefühl.
• Was aber macht eine gelungene Kommunikation aus?
• Wie lerne ich den anderen besser zu verstehen
• (und angemessen zu reagieren)?
Der Alltag mit Kindern ist geprägt von vielfältigen Kommunikationssituationen. Nicht immer allerdings verlaufen diese so, wie wir es uns wünschen.
Wir alle kennen Situationen wie diese: Sie haben sich z.B. bewusst vorgenommen, mit einem Kind “ganz sachlich” über etwas Bestimmtes zu sprechen. Trotzdem bleibt das Gespräch am Ende unzufrieden stellend.

Was ist passiert? Von welchen Faktoren ist bzw. war diese Situation entscheidend beeinflusst?
An zwei Vormittagen wollen wir uns intensiv mit Kommunikationsprozessen auseinandersetzen, um diese zu optimieren.

Gute Motivation und die Übernahme von (Eigen-)Verantwortung sind entscheidende Fähigkeiten für das Lernen. Allerdings kennen viele Mitarbeiter im OGS diesen – mitunter aufreibenden – Kampf: “Du musst aber doch …” … “Warum fängst du denn nicht endlich an?” … “Das ist aber doch deine Aufgabe …”
Tatsache ist: Schüler die sich selbst motivieren können, lernen deutlich leichter! Und die Kunst, sich selbst zu motivieren garantiert uns einen lebenslangen Lernzuwachs. Die Begriffe “Motivation” und “Verantwortung” spielen also in diesen Zusammenhang eine zentrale Rolle!

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrages:
• Was bedeutet Motivation und Verantwortung konkret im Alltag?
• Wie kann ich die Selbstmotivation eines Kindes fördern?
• Welche persönlichen Kompetenzen sind dafür erforderlich?
• Wie können wir die Kinder unterstützen, diese Kompetenzen
• zu stärken bzw. sie zu entwickeln?

Der Umgang mit ADHS Kindern stellt viele Erwachsene immer wieder vor große Herausforderungen. Mit ihrer motorischen Unruhe, Unkonzentriertheit und Impulsivität fordern sie eine hohe Aufmerksamkeit. Für alle Beteiligten heißt dies:

Aufmerksam – Differenziert – Hinschauen – und Spüren

Jungen sind von dieser Problematik häufiger betroffen, aber für alle Kinder gilt dennoch: ADHS ist nicht gleich ADHS.

An diesem Vormittag wird es geht es zum einen darum, in welchen konkreten Bereichen zeigen sich bei einem Kind

Auffälligkeiten           Defizite           Hindernisse    aber auch Stärken

Wie können wir diese Kinder optimal unterstützen und begleiten?
Eine differenzierte Wahrnehmung und der Austausch wird somit im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen.

Sprache dient der Kommunikation, allerdings sowohl im positiven wie im negativen Sinne. Immer wieder eskalieren Situationen unter Kindern und manche setzen in Auseinandersetzungen Schimpfwörter, Sexistische Ausdrücke und Aussprüche ein, mit denen sie den anderen zielsicher provozieren, beschimpfen, beleidigen oder erniedrigen. Nicht immer ist ihnen dabei die Bedeutung der benutzten Begriffen bewusst, aber eines ist sicher, sie treffen damit ins Schwarze und verletzen. Die Reaktionen darauf sind unterschiedlich. Manche setzen sich mit den gleichen Mitteln zur Wehr, andere ziehen sich betroffen zurück oder bekommen Angst.

Wie aber reagiert man als Erwachsene in solchen Situationen mit Kindern.

Verhaltensschwierigkeiten und Beziehungskonflikte haben ihre Ursachen häufig nicht nur in fehlender sozialer Kompetenz, sondern viel eher im Fehlen individueller Möglichkeiten zur Bewältigungen von Anforderungen oder belastender Situationen. Zu Tage tritt dies dann oft in nicht angepasstem oder aggressiven Verhaltens.

Der Umgang mit Kindern, die Schwierigkeiten haben, sich an die Anforderungen des Alltags im Offenen Ganztag und der Schule anzupassen, erfordert bei allen professionellen Kräften ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und beruflicher Kompetenz.

Ziel des Seminars ist es, eine Sensibilität zu fördern und die Kompetenz zu stärken und Ursachen für auffälliges und aggressives Verhalten zu erkennen und neue Handlungsformen im pädagogischen Alltag zu entwickeln.

Der Einsatz von Spielen im Lernalltag mit Kindern ist hilfreich zur Erhöhung der Motivation. Schließlich ziehen alle Kinder das Spielen dem Lernen vor! Welche Möglichkeiten gibt es also, Kinder mit Hilfe von Spielen beim Erlernen der Grundfähigkeiten Schreiben, Lesen und Rechnen zu unterstützten? Worauf sollte man als begleitende Person achten und wo hat ein spielerisches Fördern seine Grenzen?
In dem Workshop erfahren Sie mehr über den gezielten Einsatz von Lernspielen und wie Sie so manche Lernsituation mit Ihrem Kind entspannen können! Zudem bekommen Sie Anregungen, was Sie tun können, wenn der Einsatz eines Lernspiels nicht geeignet ist.
Freuen Sie sich also auf einen Workshop voller Spiele und Spielideen, die Sie leicht in Ihrer Arbeit mit Kindern umsetzen können!

Veränderungsprozesse stellen eine große Herausforderung für Leitungskräfte dar. Eine Leitungskraft kann nie allein handeln. Sie muss die Mitarbeiterinnen mitnehmen auf den Weg der Veränderung und  daneben die Auseinandersetzung mit Eltern, Lehrern und Trägern suchen. Die Kommunikation spielt dabei eine entscheidende Rolle.

  • In welche Richtung soll die Veränderung gehen?
  • Wie kann man Hürden und Hindernissen konstruktiv begegnen?
  • Welchen individuellen Beitrag kann jeder einzelne leisten?

Ziel sollte es sein, dass alle Beteiligten sich mit der Veränderung identifizieren können und an einem Strang ziehen?

Das eigene Kind und dessen Anliegen ist für alle Eltern immer das Wichtigste. Deshalb möchten Eltern gern zwischen Tür und Angel, zum Beispiel wenn sie ihr Kind abholen, noch eben wichtige Informationen und Impulse bekommen. Solche Situationen sind aber meistens nicht dazu geeignet, sich angemessen auszutauschen.

Sie als OGS- MitarbeiterIn sind hin- und hergerissen zwischen dem berechtigten Anliegen der Eltern, den Anforderungen der Situation (es sind zum Beispiel noch andere Eltern und Kinder da)  und Ihren eigenen Bedürfnissen (zum Beispiel nach einem pünktlichen Feierabend).  Wie gehen Sie konstruktiv damit um, so dass am Ende alle Beteiligten entspannt und zufrieden aus der Situation hervorgehen?

Konflikte und Streitigkeiten sind Teil des Alltags und für die kindliche Entwicklung ausgesprochen wichtig. Nur so lernen Kinder, sich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen, sich abzugrenzen und eine angemessene Streitkultur zu entwickeln.

Aber es gibt auch immer wiederkehrende Konflikte und Streitigkeiten, die Ausdruck einer tiefer liegenden Problematik sind. Die Kunst ist es, zwischen diesen beiden Hintergründen zu unterscheiden und zu wissen:

  • Wann muss ich wie eingreifen?
  • Wie kann ich zur Klärung eines Konfliktes oder Streites beitragen?
  • Wie kann ich Kinder unterstützen, eine angemessene Streitkultur zu entwickeln?

Ziel ist es, dass Kinder lernen, ihre Konflikte und Streitigkeiten möglichst eigenverantwortlich und vor allem verantwortungsbewusst zu lösen.

Die erfolgreiche Arbeit im Team bedarf einer hohen sozialen Kompetenz. Durch die Art und Weise, wie wir miteinander reden und Rollen in einer Gruppe besetzen, nehmen wir Einfluss auf die Arbeitsatmosphäre.

Dabei ist die Kommunikation gekennzeichnet von den individuell unterschiedlichen Interpretationen, Erwartungen und Erfahrungen der Gesprächspartner- mit der Folge, das das, was der Sprecher meint, nicht unbedingt das ist, was der Hörer versteht. Missverständnisse und sich evtl. daraus ergebende Konflikte sind vorprogrammiert.

Anhand von alltagsnahen Gesprächsbeispielen und Übungen lernen die Teilnehmenden in diesem Seminar grundlegende Kommunikationsmodelle kennen und auch anwenden. Sie können im Anschluss besser verstehen, wie der Gesprächspartner auf das Gespräch reagiert, leichter erkennen, was ihr Gesprächspartner gerade wirklich meint und angemessen darauf antworten. Sie lernen auch, wie sie ihre Sprache bewusst einsetzen können. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der innere Dialog, der unserer sprachlichen Kommunikation vorausgeht und sie maßgeblich beeinflusst.

Als Mitarbeiter/innen gilt es einen professioneller Umgang mit Kindern und Eltern zu pflegen. Aber wie viel Nähe oder Distanz ist dafür notwendig und sinnvoll? Wie gestaltet sich das eigene Rollenverständnis? Wo sind eigene Grenzen und wie kann ich diese angemessen gegenüber anderen mitteilen?

Das 1 x 1 bereitet immer mehr Kindern Schwierigkeiten. Übungs- und Wiederholungszeiten fehlen und wären doch so dringend notwendig für viele Kinder. An zwei Vormittagen soll eine AG, die durch Brett- Karten und Bewegungsspiele diese Lücke schließt gemeinsam erarbeitet werden. Dabei werden die für das 1 x 1 notwendigen Rechenvoraussetzungen berücksichtigt und spielerisch integriert.

Elterngespräche im Offenen Ganztag

Neben der Betreuung der Kinder gehören Elterngespräche zu den regelmäßigen Aufgaben für die Mitarbeiterinnen/ /Mitarbeitern. Kommunikation ist jedoch ein vielschichtiger Prozess. Er ist gekennzeichnet von den individuell unterschiedlichen Interpretationen, Erwartungen und Erfahrungen aller Beteiligten. Kennen Sie das? Sie stellen eine einfache Frage und Ihr Gegenüber reagiert völlig unerwartet.

  • Woran liegt das?
  • Warum können wir uns manchmal nicht „verständlich“ machen?
  • Warum bekommen einige Menschen alles „in den falschen Hals“?
  • Warum reagieren manche Menschen so oft mit belehrenden Worten, andere mit Anklagen, wieder andere mit Rechtfertigungen?

Würde es uns nicht helfen, wenn wir derartige Fragen „besser“ beantworten könnten, damit wir dann besser reagieren können.

Je genauer wir Gesprächssituationen erfassen und unsere Wahrnehmung für wichtige Details schärfen desto reibungsloser können wir kommunizieren.

Anschließend werden wir besser verstehen, wie es unserem Gegenüber geht, wir können leichter erkennen, was der Andere wirklich meint. Erst dann können wir angemessen darauf antworten. Die Teilnehmerinnen lernen auch, wie sich Sprache bewusst und zielgerichtet einsetzen lässt.

In der Inklusionsassistenz kommen wir bei der individuellen Betreuung von Kindern oft an diesen Punkt: Das Kind schaltet ab, macht nicht mehr mit, steigt aus. Warum steigt das Kind aus? Bei der Beantwortung dieser Frage hören wir oft auf unser Bauchgefühl und unsere Erfahrung. Aber gerade wenn Behinderungs- und Krankheitsbilder dazu kommen, ist die Frage nicht leicht zu beantworten. Vielleicht hat das Kind keine Lust mehr und ist unmotiviert. Vielleicht ist die Aufgabe für das Kind aber auch praktisch nicht zu bewältigen.

Wie kann ich unterscheiden, ob das mir anvertraute Kind unmotiviert oder überfordert ist? Wie können wir die Signale richtig deuten und das Kind bestmöglich fördern und motivieren? In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit den Themen Überforderung und Unterforderung, Lernstand und Kompetenzen. Wir gehen auch der Frage nach, wie wir in Zusammenarbeit mit LehrerInnen überfordernde Aufgaben an unser Kind anpassen können.

Inhalte:

  • Kennzeichen von überforderten Kindern
  • Umgang mit Kindern, die Grenzen austesten
  • Angemessene Forderung und Förderung für bestmögliche Motivation

Zielgruppe: InklusionsassistentInnen (bzw. InklusionshelferInnen/-begleiterInnen)

Schicksalsschläge machen auch vor Kindern nicht halt und treffen Kinder wie Erwachsene oft unvorbereitet. Häufig geschieht dies in Situationen, in denen die Erwachsenen in ihrer Umgebung sehr mit ihren eigenen Gefühlen beschäftigt sind oder auch nicht wirklich Zeit und Kraft haben. Sei es die Trennung der Eltern, der Verlust eines Freundes durch Umzug, der Tod eines Angehörigen oder der Tod eines geliebten Haustieres…

  • Welche Verluste erleben Kinder und wie unterscheiden sie sich beim Trauern von uns Erwachsenen?
  • Wie können wir mit Kindern über diese Themen sprechen und ihnen Antworten, aber auch Halt geben?
  • Wie äußern Kinder die so belastenden Gefühle?

In diesem Workshop haben wir Zeit uns intensiv mit diesen Fragen auseinander zu setzen, damit wir Kinder in schweren Zeiten bestmöglich unterstützen und begleiten können.

Selbstreflektion schult in hohem Maße die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und eröffnet dadurch neues Potenzial. In den täglichen Abläufen und der Hektik des Alltags fehlt oft die notwendige Zeit und Ruhe dafür.

Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf der Selbstbeobachtung des eigenen Verhaltens, der eigenen Gedanken und Gefühle und wie wir Selbstreflektion auch im schulischen Alltag einbauen können.

(begrenzte Teilnehmerzahl, 15 Personen)

Empathisch handeln zu können ist maßgeblich für viele Bereiche des täglichen Lebens: Für ein gutes soziales Miteinander, zum Knüpfen stabiler Beziehungen, zur Übernahme sozialer Verantwortung, zum Lösen von Konflikten. Kinder, die anderen Menschen emphatisch begegnen können, haben somit das wichtigste Gepäck für die Reise durch das Leben dabei.

Inhalte:

  • Definitionen von Empathie
  • Möglichkeiten zur Einschätzung von Empathie
  • Techniken zur Empathieförderung bei Kindern

(begrenzte Teilnehmerzahl, 15 Personen)

Vielfalt ist Normalität im schulischen Alltag! Kindern Offenheit für Vielfalt nahezubringen und damit der Ausbildung von Vorurteilen entgegenzuwirken ist eine wesentliche Aufgabe. Dabei ist die eigene interkulturelle Kompetenz der pädagogischen Fachkräfte maßgebend. Denn nur wer selbst kulturell sensibel denkt und handelt, kann den Kindern ein Vorbild sein.

Wie aber sieht unsere eigene Haltung bezogen auf kulturelle Unterschiede aus?

Was wissen wir über andere Weltbilder und Kulturen?

Wie können wir damit zu einer Offenheit für Vielfalt beitragen?

Wo erleben wir eigene Grenzen und Hindernisse?

 „Sieben Jahre des Sich-bewegens und Spielens sind notwendig, um einem Kind die sensomotorischen Fähigkeiten zu vermitteln, die als Grundlage für seine intellektuelle, soziale und persönliche Entwicklung dienen kann.“ (PIAGET)

 

Zunehmend mehr Kinder zeigen Auffälligkeiten in einem Wahrnehmungsbereich oder haben sind mit einer „Wahrnehmungsstörung“ diagnostiziert. Einige dieser Kinder sind leicht ablenkbar und unkonzentriert, können nicht zuhören oder  haben Schwierigkeiten beim Malen und Schreiben. Wieder andere ecken ständig an (im wortwörtlichen wie im übertragenen Sinn), sind tollpatschig und ungeschickt, überaktiv oder Bewegungsmuffel.

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden wir uns mit den grundlegenden Wahrnehmungsbereichen beschäftigen und Spiele und Ideen sammeln,

wie wir diese im Rahmen des OGS spielerisch fördern können.

(begrenzte Teilnehmerzahl, 20 Personen)

Fortbildungen, Fachtage und Vorträge für Eltern von Kindergartenkindern

Ihr Kind kommt in die Schule. Noch ist es im Kindergarten, wo das spielerische Lernen, das Ausprobieren und Entdecken im Vordergrund steht. Doch hinter so manchem Spiel verbergen sich Fähigkeiten, die später im schulischen Alltag dringend benötigt werden. Was für Fähigkeiten dies sind und wodurch sie eingeübt werden, darum wird es in diesem Vortrag gehen. Ziel dieses Vortrags ist es, das spielerische Lernen der Kinder zu verstehen und in Hinblick auf Schule besser einschätzen zu können.

Ergänzende Inhalte:

Die Anforderungen, die mit dem Übergang vom Kindergarten in die Grundschule verbunden sind, betreffen Kinder und Eltern: Aus Kindergartenkindern werden Schulkinder und aus Eltern eines Kindergartenkindes werden Schulkinder-Eltern.

Die neuen Anforderungen werden in ganz unterschiedlichen Bereichen spürbar:

  • Die Vermittlung der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen steht im Vordergrund.
  • Kinder müssen eine Vielzahl von neuen Verhaltensregeln lernen und einhalten, spontane Wünsche und Bedürfnisse müssen häufig zurückgestellt werden.
  • Sie können ihre Tätigkeit nicht mehr frei wählen. Die Aufgaben, die zu bearbeiten sind, werden von außen, also von der Lehrerin an das Kind herangetragen und sollen in einer bestimmten Zeit bewältigt werden.

Eine wichtige Aufgabe der Eltern ist es, das Leistungsvermögen ihres Kindes realistisch einzuschätzen. Überhöhte Erwartungen, die zu einer Überforderung des Kindes führen, werden seine Schullaufbahn negativ beeinflussen.

Stressreaktionen treten dann auf, wenn die Anforderungen die Bewältigungsmöglichkeiten übersteigen. Fragen die sich daraus ergeben sind:

  • Welche Entwicklungsvoraussetzungen muss mein Kind mitbringen?
  • Was kann ich meinem Kind zutrauen?
  • Was kann es selber tun, auch wenn es etwas länger dauert und noch nicht so perfekt wird?
  • Ab wann sind Lernschwierigkeiten erkennbar? Welches sind die Ursachen für Lernschwierigkeiten?
  • Wann brauchen Kinder Unterstützung und Förderung?
  • Wie kann ich Entmutigungen entgegenwirken?

Hier folgen bald mehr Informationen…

Fortbildungen, Fachtage und Vorträge für Eltern von Grundschulkindern

Der sichere Umgang mit Zahlen gehört mit zu den entscheidenden Grundlagen, wenn wir uns im Alltag zurecht finden wollen. Beispielsweise setzen allein das Kalendersystem, die Uhrzeit und das Geld die Fähigkeit voraus, souverän mit Zahlen und Größen umgehen zu können.
Bei Kindern, die hier grundlegende Probleme haben, treten Schulangst und Schulunlust häufig bereits in der Grundschulzeit auf. Misserfolge beeinträchtigen zudem in starkem Maße das Selbstwertgefühl, denn es gibt kaum einen Lebensbereich, der nicht von diesen Auswirkungen betroffen ist. Hinzu kommt die – immer wieder frustrierende – Erfahrung, dass „Üben und nochmals Üben“ keine signifikante Verbesserung bringt.

Für die Zukunft dieser Kinder bedeutet das deutlich verminderte Bildungs- und Berufschancen.
Wie also lassen sich diese Probleme in den Griff bekommen und wie können wir unsere Kinder bestmöglich unterstützen?

Gute Motivation und die Übernahme von (Eigen-)Verantwortung sind entscheidende Fähigkeiten für das Lernen. Allerdings kennen viele Mitarbeiter im OGS diesen – mitunter aufreibenden – Kampf: “Du musst aber doch …” … “Warum fängst du denn nicht endlich an?” … “Das ist aber doch deine Aufgabe …”
Tatsache ist: Schüler die sich selbst motivieren können, lernen deutlich leichter! Und die Kunst, sich selbst zu motivieren garantiert uns einen lebenslangen Lernzuwachs. Die Begriffe “Motivation” und “Verantwortung” spielen also in diesen Zusammenhang eine zentrale Rolle!

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrages:
• Was bedeutet Motivation und Verantwortung konkret im Alltag?
• Wie kann ich die Selbstmotivation eines Kindes fördern?
• Welche persönlichen Kompetenzen sind dafür erforderlich?
• Wie können wir die Kinder unterstützen, diese Kompetenzen
• zu stärken bzw. sie zu entwickeln?

Fortbildungen, Fachtage und Vorträge für Eltern von Kindern auf weiterführenden Schulen

Unsere Kinder überraschen uns immer wieder mit ihrem ausgeprägten Forscherdrang. Die Motivation zu lernen ist jedem Kind angeboren. Gleichzeitig aber wächst die Zahl der Kinder, die früh die Freude am Lernen verlieren und Lern- und Verhaltensschwierigkeiten entwickeln.

Die Fähigkeit, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, ist in unserer heutigen Gesellschaft äußerst wichtig geworden. Darum wird es von ausschlaggebender Bedeutung sein, Kindern ihre natürliche Neugierde auf neues Wissen und neue Erkenntnisse zu erhalten.

Im Vortrag “Mit Kindern lernen” möchten wir Wege aufzeigen, wie unsere Kinder den Spaß am Lernen behalten oder auch ihn zurückzugewinnen können.

Folgende Fragen werden dabei beantwortet:

  • Wie verarbeitet das Gehirn Informationen? Wie funktioniert Lernen überhaupt?
  • Was meint der Begriff “Natürliches Lernen”?
  • Welches sind die Ursachen für Lernschwierigkeiten?
  • Was können Eltern tun, um ihre Kinder optimal zu unterstützen?

Ihr Kind kommt in die Schule. Noch ist es im Kindergarten, wo das spielerische Lernen, das Ausprobieren und Entdecken im Vordergrund steht. Doch hinter so manchem Spiel verbergen sich Fähigkeiten, die später im schulischen Alltag dringend benötigt werden. Was für Fähigkeiten dies sind und wodurch sie eingeübt werden, darum wird es in diesem Vortrag gehen. Ziel dieses Vortrags ist es, das spielerische Lernen der Kinder zu verstehen und in Hinblick auf Schule besser einschätzen zu können.

Ergänzende Inhalte:

Die Anforderungen, die mit dem Übergang vom Kindergarten in die Grundschule verbunden sind, betreffen Kinder und Eltern: Aus Kindergartenkindern werden Schulkinder und aus Eltern eines Kindergartenkindes werden Schulkinder-Eltern.

Die neuen Anforderungen werden in ganz unterschiedlichen Bereichen spürbar:

  • Die Vermittlung der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen steht im Vordergrund.
  • Kinder müssen eine Vielzahl von neuen Verhaltensregeln lernen und einhalten, spontane Wünsche und Bedürfnisse müssen häufig zurückgestellt werden.
  • Sie können ihre Tätigkeit nicht mehr frei wählen. Die Aufgaben, die zu bearbeiten sind, werden von außen, also von der Lehrerin an das Kind herangetragen und sollen in einer bestimmten Zeit bewältigt werden.

Eine wichtige Aufgabe der Eltern ist es, das Leistungsvermögen ihres Kindes realistisch einzuschätzen. Überhöhte Erwartungen, die zu einer Überforderung des Kindes führen, werden seine Schullaufbahn negativ beeinflussen.

Stressreaktionen treten dann auf, wenn die Anforderungen die Bewältigungsmöglichkeiten übersteigen. Fragen die sich daraus ergeben sind:

  • Welche Entwicklungsvoraussetzungen muss mein Kind mitbringen?
  • Was kann ich meinem Kind zutrauen?
  • Was kann es selber tun, auch wenn es etwas länger dauert und noch nicht so perfekt wird?
  • Ab wann sind Lernschwierigkeiten erkennbar? Welches sind die Ursachen für Lernschwierigkeiten?
  • Wann brauchen Kinder Unterstützung und Förderung?
  • Wie kann ich Entmutigungen entgegenwirken?

Gute Motivation und die Übernahme von (Eigen-)Verantwortung sind entscheidende Fähigkeiten für das Lernen. Allerdings kennen viele Mitarbeiter im OGS diesen – mitunter aufreibenden – Kampf: “Du musst aber doch …” … “Warum fängst du denn nicht endlich an?” … “Das ist aber doch deine Aufgabe …”
Tatsache ist: Schüler die sich selbst motivieren können, lernen deutlich leichter! Und die Kunst, sich selbst zu motivieren garantiert uns einen lebenslangen Lernzuwachs. Die Begriffe “Motivation” und “Verantwortung” spielen also in diesen Zusammenhang eine zentrale Rolle!

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrages:
• Was bedeutet Motivation und Verantwortung konkret im Alltag?
• Wie kann ich die Selbstmotivation eines Kindes fördern?
• Welche persönlichen Kompetenzen sind dafür erforderlich?
• Wie können wir die Kinder unterstützen, diese Kompetenzen
• zu stärken bzw. sie zu entwickeln?

Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.

Eltern wissen, dass der Lebensalltag mit Kindern und Heranwachsenden uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Wir wünschen uns selbstbewusste Kinder, die eigenverantwortlich handeln und ihren eigenen Weg finden und gehen.

Aber manchmal scheint alles aus dem Ruder zu laufen und nichts ist so, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir sind verunsichert und wissen nicht, was ist jetzt richtig?

Grenzen setzen oder aushalten? Ruhe bewahren oder  ausrasten? Gewähren lassen oder die Auseinandersetzung suchen?

Wie können wir  unseren Kindern in Pubertät Orientierung bieten, ihnen Halt geben und sie dennoch Stück für Stück loslassen ?

Hierzu wird dieser Vortrag anhand von vielen Beispielen Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und ihnen Mut machen, weiter den partnerschaftlichen Weg der Erziehung zu gehen.

Fortbildungen, Fachtage und Vorträge für Erzieher/innen

Der sichere Umgang mit Zahlen gehört mit zu den entscheidenden Grundlagen, wenn wir uns im Alltag zurecht finden wollen. Beispielsweise setzen allein das Kalendersystem, die Uhrzeit und das Geld die Fähigkeit voraus, souverän mit Zahlen und Größen umgehen zu können.
Bei Kindern, die hier grundlegende Probleme haben, treten Schulangst und Schulunlust häufig bereits in der Grundschulzeit auf. Misserfolge beeinträchtigen zudem in starkem Maße das Selbstwertgefühl, denn es gibt kaum einen Lebensbereich, der nicht von diesen Auswirkungen betroffen ist. Hinzu kommt die – immer wieder frustrierende – Erfahrung, dass „Üben und nochmals Üben“ keine signifikante Verbesserung bringt.

Für die Zukunft dieser Kinder bedeutet das deutlich verminderte Bildungs- und Berufschancen.
Wie also lassen sich diese Probleme in den Griff bekommen und wie können wir unsere Kinder bestmöglich unterstützen?

Ihr Kind kommt in die Schule. Noch ist es im Kindergarten, wo das spielerische Lernen, das Ausprobieren und Entdecken im Vordergrund steht. Doch hinter so manchem Spiel verbergen sich Fähigkeiten, die später im schulischen Alltag dringend benötigt werden. Was für Fähigkeiten dies sind und wodurch sie eingeübt werden, darum wird es in diesem Vortrag gehen. Ziel dieses Vortrags ist es, das spielerische Lernen der Kinder zu verstehen und in Hinblick auf Schule besser einschätzen zu können.

Ergänzende Inhalte:

Die Anforderungen, die mit dem Übergang vom Kindergarten in die Grundschule verbunden sind, betreffen Kinder und Eltern: Aus Kindergartenkindern werden Schulkinder und aus Eltern eines Kindergartenkindes werden Schulkinder-Eltern.

Die neuen Anforderungen werden in ganz unterschiedlichen Bereichen spürbar:

  • Die Vermittlung der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen steht im Vordergrund.
  • Kinder müssen eine Vielzahl von neuen Verhaltensregeln lernen und einhalten, spontane Wünsche und Bedürfnisse müssen häufig zurückgestellt werden.
  • Sie können ihre Tätigkeit nicht mehr frei wählen. Die Aufgaben, die zu bearbeiten sind, werden von außen, also von der Lehrerin an das Kind herangetragen und sollen in einer bestimmten Zeit bewältigt werden.

Eine wichtige Aufgabe der Eltern ist es, das Leistungsvermögen ihres Kindes realistisch einzuschätzen. Überhöhte Erwartungen, die zu einer Überforderung des Kindes führen, werden seine Schullaufbahn negativ beeinflussen.

Stressreaktionen treten dann auf, wenn die Anforderungen die Bewältigungsmöglichkeiten übersteigen. Fragen die sich daraus ergeben sind:

  • Welche Entwicklungsvoraussetzungen muss mein Kind mitbringen?
  • Was kann ich meinem Kind zutrauen?
  • Was kann es selber tun, auch wenn es etwas länger dauert und noch nicht so perfekt wird?
  • Ab wann sind Lernschwierigkeiten erkennbar? Welches sind die Ursachen für Lernschwierigkeiten?
  • Wann brauchen Kinder Unterstützung und Förderung?
  • Wie kann ich Entmutigungen entgegenwirken?

Fortbildungen, Fachtage und Vorträge für Lehrer/innen

Der sichere Umgang mit Zahlen gehört mit zu den entscheidenden Grundlagen, wenn wir uns im Alltag zurecht finden wollen. Beispielsweise setzen allein das Kalendersystem, die Uhrzeit und das Geld die Fähigkeit voraus, souverän mit Zahlen und Größen umgehen zu können.
Bei Kindern, die hier grundlegende Probleme haben, treten Schulangst und Schulunlust häufig bereits in der Grundschulzeit auf. Misserfolge beeinträchtigen zudem in starkem Maße das Selbstwertgefühl, denn es gibt kaum einen Lebensbereich, der nicht von diesen Auswirkungen betroffen ist. Hinzu kommt die – immer wieder frustrierende – Erfahrung, dass „Üben und nochmals Üben“ keine signifikante Verbesserung bringt.

Für die Zukunft dieser Kinder bedeutet das deutlich verminderte Bildungs- und Berufschancen.
Wie also lassen sich diese Probleme in den Griff bekommen und wie können wir unsere Kinder bestmöglich unterstützen?

Verhaltensschwierigkeiten und Beziehungskonflikte haben ihre Ursachen häufig nicht nur in fehlender sozialer Kompetenz, sondern viel eher im Fehlen individueller Möglichkeiten zur Bewältigungen von Anforderungen oder belastender Situationen. Zu Tage tritt dies dann oft in nicht angepasstem oder aggressiven Verhaltens.

Der Umgang mit Kindern, die Schwierigkeiten haben, sich an die Anforderungen des Alltags in der Schule anzupassen, erfordert bei allen professionellen Kräften ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und beruflicher Kompetenz.

Ziel des Seminars ist es, eine Sensibilität zu fördern und die Kompetenz zu stärken und Ursachen für auffälliges und aggressives Verhalten zu erkennen und neue Handlungsformen im pädagogischen Alltag zu entwickeln.